Pizzastein oder Pizzablech: Was ist die bessere Alternative?

Pizzastein oder Pizzablech
Pizzastein oder Pizzablech

Ist ein Pizzastein oder Pizzablech lohnenswerter?

Wenn man gerne gute Pizzen isst, stellt man sich wahrscheinlich irgendwann einmal die Frage, wie man diese zu Haus (fast) so gut hin bekommt, wie es der typische Italiener im Steinofen zusammen bringt. Hier gibt es eine Lösung: Den Pizzastein für den Backofen zu Hause. In diesem Beitrag möchte ich näher darauf eingehen, ob ein Pizzastein oder Pizzablech besser ist, um Pizzen daheim zu machen.

Was ist ein Pizzablech?

Ein Pizzablech ist ein Art Backblech, das speziell für Pizzen entworfen wurde. Man unterscheidet grob folgende Bleche:

  • Runde Bleche mit rund 20 bis 40 cm Durchmesser und einer Randhöhe von etwa 2 bis 4 cm
  • Eckige Bleche mit Abmessungen von zum Beispiel 30 x 35 cm und einer Randhöhe von 1,5 bis 3 cm.

Nach der Materialart kann man auch unterscheiden zwischen gelochten Aluminiumblechen, Blaublechen, Emaille sowie beschichteten Teflonblechen. Oft verwendet wird für ein Pizzablech Blaublech mit Teflonbeschichtung.

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Ein Pizzablech* nutzen Sie, in dem Sie es etwas einmehlen und mit der Pizza in den Ofen schieben. Anschließend backen Sie es bei rund 260 bis 280 Grad. Das Einmehlen könnten Sie sich aber sparen, weil die Beschichtung ohnehin dafür sorgen sollte, dass die Pizza nicht anklebt.

Eine weitere Möglichkeit sind gelochte Bleche aus Aluminium oder Emaille. Die sind gelocht, um einen Hitzestau unter der Pizza zu verhindern und eine Luftzirkulation zu ermöglichen. Alu-Pizzableche sind auch gut auf einem Grill zu verwenden, weil sie sich kaum verformen.

Ich halte ein Pizzablech für eine gute Möglichkeit, Pizzen zu machen, mit Pizzasteinen können sie allerdings geschmacklich meiner Ansicht nach nicht mithalten.

Was ist ein Pizzastein?

Ein Pizzastein funktioniert ganz anders. Diese müssen Sie im Backofen erst einmal vorheizen. Je nach Masse und Dicke dauert das rund 30 bis 60 Minuten. Dann ist der Stein heiß und erzeugt eine Unterhitze. Nach rund 3 bis 5 Minuten ist die Pizza durchgebacken.

Der Vorteil dieser Methode: Durch die kurze Backzeit wird der Boden schön kross und der Belag bleibt dennoch saftig. Eine detaillierte Anleitung habe ich hier für Sie: Pizzastein Backofen – Anleitung & Tipps.

Einen Pizzastein können Sie genauso in einem Grill verwenden, wie ein Aluminium Pizzablech. Die Herangehensweise ist aber eine andere. Auch beim Grill müssen Sie den Stein mit der Glut mit erhitzen, damit er keine Spannungsrisse oder –brüche erleidet. Hier dazu mehr: Pizzastein für Holzkohlegrill.

Pizzastein oder Pizzablech?

Ich persönlich würde mich immer für einen Pizzastein* entscheiden. Diese Dinger sind sehr preiswert zu haben und im Set mit einem Schieber und Rezeptheft unschlagbar. Das Material ist fast nebensächlich, wobei ich auch hier mit Schamottsteinen die beste Erfahrung gemacht habe. Gegenüber einem Pizzablech kann man geschmacklich noch mehr herausholen. Das heißt nicht, dass ein Pizzablech eine schlechte Option ist, für meinen Teil beurteile ich einen Pizzastein aber deutlich besser. Man darf auch nicht vergessen, dass die Pizza insgesamt mit einem Pizzastein länger dauert, da dieser eine Vorheizphase hat.

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Letzte Aktualisierung am 20.01.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API